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Santo Domingo, die größte Kapitale in der Karibik. Über vier Millionen Menschen leben und arbeiten in der Hauptstadt, der DR.
Gegründet wurde die Stadt 1498 von Bartolomé Colón, dem Bruder von Christoph Kolumbus. In Santo Domingo wurden das erste erhaltene Steinhaus, die erste Kathedrale, die erste Universität und das erste Hospital der neuen Welt errichtet.
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Da steht er nun der Entdecker der Neuen Welt, und zeigt mit seinem Finger in Richtung Spanien, wo seine Reise nach Indien 1492 begann. In Indien ist er jedoch nie angekommen. Stattdessen betrat er die Insel Hispaniola (klein Spanien) auf der sich Heute zwei Staaten befinden. Haiti im Westen und die Dominikanische Republik im größeren Ostteil der Insel.
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In dem Alcazar de Colón residierte Diego Colón, der älteste Sohn des Kolumbus, als Vizekönig. In dem liebevoll restaurierten Gebäude befindet sich ein Museum, in dem die Zeit der Eroberung wieder lebendig wird. Für den Besuch sollte man einige Zeit mitbringen, da unzählige Schulklassen das Nationaldenkmal besuchen. Und sollte man das Glück haben, das gerade ein Kreuzfahrtschiff im Hafen, der übrigens in unmittelbarer Nähe liegt, festgemacht hat, dauert es umso länger.
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An der um 1510 entstandenen Palastanlage ist der Mittelteil durch die zweistöckige Arkadenfront im Renaissancestil besonders betont; die schmucklosen Seitenflügel fallen dagegen deutlich ab. Mehr als tausend indianische Zwangsarbeiter errichteten den Bau, bei dem angeblich kein einziger Nagel Verwendung fand. Im Alcázar residierte als erster Vizekönig der Neuen Welt Kolumbus´ Sohn Diego Colón mit seiner Gemahlin María de Toledo. Bis 1577 bewohnten die Nachkommen der Familie Colón das eindrucksvolle Gebäude. Viele der im Inneren ausgestellten Kunstwerke und Möbel der Epoche - es handelt sich zum Teil um Nachbildungen - sind, wie auch die verzierten Deckenbalken aus Holz (bigas), ein Geschenk der spanischen Regierung. (Öffnungszeiten: tgl. außer Di 9-17 Uhr.)
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